Die Frau mit der Lotosblume

Prolog-Auszug:

1938 fuhr die achtzehnjährige Sala Dancygier aus strenggläubig jüdischer Familie, in Dombrowa Gornica, Polen, geboren und wohnhaft, zu ihrer Tante Helen Goldberg, der Schwester ihres Vaters, die mit ihrem Mann in Basel lebte. Es war dies die erste Reise des jungen Mädchens ins Ausland, die erste Fahrt über die Grenze, und dies ganz allein.
Diese Reise sollte der jungen Polin das Leben retten. Als Einzige ihrer großen Familie überlebte sie die Schrecken der Shoa. Ihre damit verbundenen Schuldgefühle überwand sie nie.

Verfolgung und Rettung: Das Kind im Park.

Berlin 1943. Eine Geschichte von Überleben und Verlust. – Das Schicksal eines Findelkindes und seiner jüdischen Familie. Überleben durch Mut und die Hilfe einiger tollkühner Hitler-Gegner.

Meine Helden von Ägina

Abenteuer und Weisheit: In einem Sommer werden drei Kinder und ein Hund zu Helden auf der griechischen Insel Ägina. Es sind Abenteuer, die vom Sieg über das Unabänderliche und über sich selbst berichten. Eine wahre Geschichte über echte Freundschaft. Es ist eine Erfahrung, die Kinder gemacht haben, doch gilt diese Erfahrung für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Hier erzählt von einem jungen Hund und seinem menschlichen Beschützer. Mit Original-Fotos.

Verena von Hammerstein und ihre jüdischen Freundinnen

Fremdes neugierig wahrnehmen und Freundschaft halten: Verena von Hammerstein, 1922 geboren in der Schweiz, seit siebzig Jahren Berlinerin, blieb ihren jüdischen Freundinnen von Kindheit an verpflichtet. Ihre beste Schulfreundin, Renée, wurde französische Widerstandskämpferin. Verena selbst nahm jüdische Flüchtlinge auf. Im Gespräch mit Dörthe Kähler setzt Verena von Hammerstein dem Schicksal und Kampf ihrer jüdischen Freundinnen ein Denkmal. Mit Dokumenten und Fotos. 

Hildegard Beyer: Mein doppelter Regenbogen.

Mein Leben ist wie ein doppelter Regenbogen. Auf dem Hintergrund schwieriger Zeiten (Weimarer Republik – Drittes Reich – DDR) und auf der Folie persönlicher Schmerzen leuchtet die Erfahrung von Liebe, Hoffnung und Bewahrung doppelt auf. Der eine Regenbogen begleitet mich – von Anfang bis Ende – durch die Zeit in dieser Welt, der andere steht – in allen Begegnungen und Verlusten – über meinem inneren Weg.

Ich weiß, wer ich bin.

Eine schwierige Herkunft kann eine große Chance sein.
Alwine Feld, 1922 nahe Frankreich auf einem Bauernhof geboren, erkämpfte sich in den sechziger Jahren im Saarland als Geschäftsfrau Respekt. Mit nunmehr weit über neunzig Jahren blickt sie in Berlin zurück und sagt: „Ich weiß, wer ich bin.“