Verena von Hammerstein, Schweiz

Verena von Hammerstein, geb. Rordorf (1922), entstammt einer alten Züricher Familie und wuchs in der deutschen wie französischen Schweiz mit jüdischen Freundinnen auf. Während des Dritten Reiches nahm sie sich jüdischer Flüchtlinge an, lebte nach dem Krieg als Sekretärin und Theologin in Paris und Genf. 1952 setzte sie auf „das andere Deutschland“ und heiratete (den ehemaligen KZ-Häftling und) Pfarrer Franz von Hammerstein.

Zum Werk Verena von Hammerstein und ihre jüdischen Freundinnen

„Letztlich aber zählt in unserem Leben nur eines: die Tat. Was wir tun und nicht was wir wollen, ist gültig. In dieser Hinsicht wird es unerheblich, welcher Herkunft und Religion oder Überzeugung wir sind: wenn wir das Richtige tun.
Es hilft einem die beste Religion (oder Nichtreligion) nicht, wenn man sich nicht handelnd der Gewalt und dem Hass widersetzt. In seinen heutigen modernen Formen heißt der Judenhass aber oft Israelhass. Was der Hass auf Juden angerichtet hat und bis heute anrichten kann, das wird im Buch beschrieben. Was man dagegen tun muss, das haben uns Renée, Verena und andere vorgelebt.“ Aus dem Geleitwort von Sara Nachama.
Mit Dokumenten und Fotos aus der Kriegszeit.

Materialgeberin: Verena von Hammerstein. Autorin/Herausgeberin: Dörthe Kähler

Zum Werk …ich hätte keine Angst!

Verena von Hammerstein, geboren 1922, entstammt einer alten Züricher Familie und wuchs in der deutschen wie französischen Schweiz mit jüdischen Freundinnen auf. Während des Dritten Reiches nahm sie sich jüdischer Flüchtlinge an, lebte nach dem Krieg als Theologin in Paris und Genf. 1952 setzte sie jedoch auf „das andere Deutschland“ und heiratete den ehemaligen KZ-Häftling Franz von Hammerstein…

Idee, Regie und Interview: Dörthe Kähler.