Rhea Schönborn

li: Ruth Schönborn
re: Rhea Schönborn

Rhea Schönborn wurde mitten in die jüdische Verfolgung im Dritten Reich geboren und ist die Schwester von Ruth Schönborn. Rhea war das Findelkind aus einem Berliner Park, nach dessen Herkunft 1943 in Zeitungen gefahndet wurde. Rhea überlebte (anders als ihre gleichaltrigen Verwandten) bei mutigen Fremden, während ihre Mutter untertauchte. Rhea Schönborn schrieb gemeinsam mit ihrer Schwester Ruth über das Schicksal ihrer jüdischen Familie, als Dokument und als erschütterndes Erinnerungsbuch: Das Kind im Park.

Finstere Zeiten werden uns begreiflich gemacht – ebenso wird uns der Mut einfacher, entschlossener Helfer, die auch für die Rettung Fremder alles riskieren, vor Augen gestellt.

Zum Werk Verfolgung und Rettung: Das Kind im Park.

Das Kind im Park. Eine Geschichte von Überleben und Verlust.

  1. Eine Anzeige in den Zeitungen: „Findelkind im Park entdeckt!“ Das Rätsel um das Kind in Berlin-Johannsthal bleibt. – Reni lebt fortan bei Fremden, ihre Mutter ist untergetaucht. – Ein gut dokumentierter Bericht vom Schicksal einer Berliner jüdischen Familie, erzählt von Rhea Schönborn, dem einstigen Kind im Park, und ihrer Schwester Ruth Schönborn.

Biographie und Dokumentation, mit vielen Fotos.