Rückblick: anima mea

rainStein: Ehemalige website „anima mea“ I Grundstruktur 2008-06/2015 I Die Ausstellungen

I    Ankommen

Gehen und offenes Gelände betreten, vieles, alles hinter sich lassen und auf ungewissem Boden stehen, der vielleicht Schutz bietet, vielleicht neues Leben beginnen läßt. Grenzen überschreiten, fortgehen,  – und sich selber finden. Ankommen, Zuhaus.

II   Begegnung

Menschen zu begegnen ist unser täglich Brot. Ohne könnten wir nicht. Ohne wollen wir nicht. Begegnung ist immer Abenteuer, Versprechen, Faszination, Erfüllung, Erschrecken, Befremden oder Bedrohung. Oft vieles auf einmal. Und nie gehen wir fort als die, als die wir gekommen sind.

III  Zeithistorie

Eine Spanne leben wir mit, einen Hauch nur vor der Ewigkeit. Uns selbst aber – in unseren Gefühlen und Erschütterungen – scheint es fast eine Ewigkeit. Wir sind Teil der Weltläufte, die niemals still stehen, die immer „historisch“ sind. Unsere Erfahrungen und die Erfahrungen anderer bilden das Große ab, erzählen das Große im Kleinen, das Unerhörte im Großen. Die Spannung ist unendlich. Die Wirklichkeit aber einmalig, an jeder Ecke neu.

IV  Zur Lyra gesungen

Ja, es ist Lyrik. Es ist das, was nur so – niemals anders – gesagt , niemals anders gesungen werden kann.