Yvonne Livay, Israel

Yvonne Livay: Malerin, Bildhauerin, Sängerin, Dichterin, geb. 1942 in Zürich, seit Jahrzehnten in Jerusalem zuhause. Sie war bis zu deren Auflösung Mitglied der renommierten deutschsprachigen Jerusalemer Dichtergruppe LYRIS. Yvonne Livay führte diese Gruppe in ihrem gastlichen Haus, nachdem die Lyris-Gründerin Eva Avi-Yonahs im Herbst 2011 starb.

Auf Einladung u.a. des rainStein Verlages und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ war Yvonne Livay gemeinsam mit Eva Avi-Yonah 2011 mit Ausstellung und Lesung zu Gast in der Stiftung Begegnungsstätte Schloß Gollwitz und erhielt 2012 ein mehrwöchiges Literaturstipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

Yvonne Livay hat Ausstellungen in Israel und Europa (Tschechische Republik, Deutschland). Sie ist Preisträgerin der Baum-Stiftung (2016).

Auszüge aus den Werken von Yvonne Livay werden regelmäßig in den Konzertprogrammen der Berliner Klezmergruppe „Klezmerschicksen“ vorgetragen, u.a. im Programm „Winde über Jerusalem“.

Die Künstlerin Yvonne Livay wird auch vorgestellt in dem einstündigen Dokumentarfilm „Der Klang der Worte“ (2008) des Goethe-Institutes Jerusalem.

Zum Werk Die Frau mit der Lotosblume

Namenlose Tragik: Salunka Dancygier, geb. 1920 in Dombrowa, Polen, überlebt als einzige ihrer Geschwister die Shoa, da sie kurz vor dem Krieg zu ihrer Tante nach Basel übersiedelt. Mit zunehmender…

Zum Werk Herbstbrand

Lyrik und Kunst aus Israel.
Knappe Worte, hingeworfen in schmalen Kaskaden, können dramatischen Sog entwickeln.
Die Stadt Jerusalem und  das Land Israel: Meer und Wüste, Kälte und Hitze, Bewegungen von Verlust und Bestehen – im Durchleiden von Albtraum und Sehnsuchtsmacht zieht uns die Dichterin in den Bann ihrer Wort-Obsession.
Mit farbigen Abbildungen von Ölgemälden der Dichterin. Und einer Einführung von Dörthe Kähler.

Zum Werk Rostige Zeiten

Lyrik und Graphik aus Israel. Yvonne Livay, geboren 1942 in Zürich, gehört der Jerusalemer Autorengruppe LYRIS an.
Die Dichterin baut  ‚Worttürme‘. Sie baut sie sich, ihrem Volk, den Toten und den Lebenden. In Worttürme kann sie sich zurückziehen, von dort Botschaften der Trauer und der Liebe senden.
„Rostige Zeiten“ bringt Sprachlosigkeit in Form und formt unsere Wahrnehmung neu.  Zwischen Jerusalem und Berlin spannt sich eine Brücke von Fragen: faszinierend geschichtete Wortbilder ziehen uns hinein in das Sehen der Dichterin, Malerin und Bildhauerin.
In Worten und Bildern begegnen wir in diesem Buch einer eigenständigen Stimme der „zweiten Generation“ nach der Shoa.

Mit einer analytischen Würdigung durch den israelischen Lyrik-Nationalpreisträger Manfred Winkler. Und neun Graphiken (sowie einem Titel-Gemälde) der Dichterin.