Marianne Degginger, Schweiz

Marianne Unger – später Degginger -, geboren 1932 in Berlin, Mutter zweier Töchter, überlebte als Kind einer jüdischen Mutter die Nazizeit in Deutschland. Ein Großteil ihrer jüdischen Verwandte ließ damals alles zurück und floh, – andere Verwandte wurden ermordet. Nach 1945 hörte der Antisemitismus nicht auf, die Verfolgung ging weiter. Die Familie ging 1951 in den Westteil Deutschlands, Marianne bald darauf in die Schweiz, wo sie noch heute lebt.
Marianne Degginger schrieb das Buch „Schwieriges Überleben“ (Konstanz 2008) und gab das Material später an Dörthe Kähler. Daraus entstand der in Tagebuchform verfaßte Zeitzeugenbericht „Marianne“, 2014 bei rainStein erschienen.

Zum Werk MARIANNE

Überleben!
Spannung pur. Und eine Fundgrube. Das Buch führt, welchen Pfad man auch einschlägt, zu dieser einen wahren Geschichte: von Marianne, die in Kleinmachnow bei Berlin aufwächst. Was geschieht mit ihr, was mit Omi Sofie, mit Bertel, Fritz und Onkel Max? Was erleben sie zwischen 1941 und 1951? Und was war davor? – Marianne erzählt. Wir sind ganz nah dran. Und verstehen, wie ein Mensch in Deutschland groß wird, wenn er jüdisch ist und 1932 als Geburtsjahr im Register steht.
Ein Buch für junge und ältere Leser.
Dokumentation. Tagebuch. Mit zahlreichen Fotos. Und umfangreichem Anhang.

Materialgeberin: Marianne Degginger. Autorin: Dörthe Kähler.